×

Der Bananenblau Newsletter

Wir informieren Sie über Neuerscheinungen, Veranstaltungen, Tipps für die pädagogische Arbeit und vieles mehr.

Newsletter abonnieren

Stellen Sie sich vor, wie es Kindern geht, die zum ersten Mal in die Krippe oder den Kindergarten gehen. Alles ist für sie neu – sie kennen die Abläufe in der Einrichtung nicht, sie wissen weder zu welcher Gruppe sie gehören oder in welchem Raum sich diese aufhält. Kinder müssen sich dieser Situation stellen, um die Erfahrung zu machen, was es bedeutet in unterschiedlichen Kontexten zu agieren und sich dabei sicher zu fühlen. Morgenkreise können dabei eine ganz entscheidende Rolle einnehmen.

Bereits im Mutterleib kommen Kinder mit Musik in Berührung: Sie erleben den Rhythmus des Herzschlags der Mutter, sie können Stimmen und Geräusche hören und reagieren auf Musik. Der Klang von Liedern und Instrumenten löst auch über das Säuglingsalter hinaus eine Faszination aus, der Kinder im Musikangebot nachgehen können. Die Kinder probieren unterschiedliche Instrumente aus, singen gemeinsam, produzieren Rhythmen und Klänge und bewegen sich dazu. Daneben lernen sie, unterschiedliche Formen von Musik zu unterscheiden und diese in Bezug zu den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen zu setzen. Die Kinder werden an eine Vielfalt von Musikformen herangeführt. Wie wäre es im Kindergarten einmal selbst ein Instrument zu bauen?

Alltagsmaterialien und „schöner Müll“ haben einen besonderen Zauber. Aus einem Becher mit leckerem Joghurt kann später alles nur Erdenkliche entstehen. Man kann Wasser zum Malen darin bereitstellen, kleine Dinge darin aufbewahren oder die Becher zu einem Turm stapeln. Es können auch Monster daraus gebaut werden. Kronkorken klimpern wunderbar in einer Schale. Sie kratzen ein wenig an den Händen, wenn man nicht aufpasst, aber das ist gar nicht schlimm, denn es lässt sich allerlei Nützliches daraus herstellen.

Bereits in den frühen 1980er-Jahren begann man sich Gedanken darüber zu machen, welche Kompetenzen Kinder und Jugendliche für die Zukunft erwerben sollten. Um die Jahrtausendwende ging der Blick weg von den klassischen Schulfächern wie Lesen, Schreiben und Rechnen hin zu Kompetenzen wie Teamarbeit, kritischem Denken und Gemeinwohl förderndem Verhalten. Wichtige Institutionen und Organisationen haben diese Idee aufgegriffen und mit eigenen Herangehensweisen und aus unterschiedlichen Blickwinkeln Kompetenzen für das 21. Jahrhundert vorgestellt. Im Buch Einfach machen! bezieht sich Autorin Antje Bostelmann auf die dänische Variante der 21st Century Skills.