Nach einem langen Tag, an dem viel los war, brauchen manche Kinder etwas Zeit, um sich entspannen zu können. Phasen der Selbstbesinnung sind wichtig im Tagesablauf. Ermöglichen Sie Kindern diese Zeit und schaffen Sie den notwendigen Rahmen dafür. So kann zum Beispiel eine Meditation dazu beitragen, dass Kinder ruhiger werden.

Stellen Sie sich vor, wie es Kindern geht, die zum ersten Mal in die Krippe oder den Kindergarten gehen. Alles ist für sie neu – sie kennen die Abläufe in der Einrichtung nicht, sie wissen weder zu welcher Gruppe sie gehören oder in welchem Raum sich diese aufhält. Kinder müssen sich dieser Situation stellen, um die Erfahrung zu machen, was es bedeutet in unterschiedlichen Kontexten zu agieren und sich dabei sicher zu fühlen. Morgenkreise können dabei eine ganz entscheidende Rolle einnehmen.

Mit Geschichtensäckchen werden kleine Geschichten mit Dingen, die die Kinder aus ihrem Alltag, aus Märchen oder Liedern kennen, nachgespielt. Das stets wiederholbare darstellende Spiel durch die Erzieherin findet in einer vertrauten Atmosphäre statt, gibt den Kindern emotionale Sicherheit und regt sie zum Nachahmen an.

Alltagsmaterialien und „schöner Müll“ haben einen besonderen Zauber. Aus einem Becher mit leckerem Joghurt kann später alles nur Erdenkliche entstehen. Man kann Wasser zum Malen darin bereitstellen, kleine Dinge darin aufbewahren oder die Becher zu einem Turm stapeln. Es können auch Monster daraus gebaut werden. Kronkorken klimpern wunderbar in einer Schale. Sie kratzen ein wenig an den Händen, wenn man nicht aufpasst, aber das ist gar nicht schlimm, denn es lässt sich allerlei Nützliches daraus herstellen.