Mobiltelefone, Lerntablets und Computer sind ein ebenso selbstverständlicher Teil des Alltags der Kinder wie Bauklötze, Puppen und Fernseher. Wir leben in einer digitalisierten Gesellschaft, und für unsere Kinder ist dies selbstverständlich, denn für sie existiert nichts anderes. Dem müssen wir uns stellen, und wir müssen Verantwortung übernehmen, damit mithilfe der digitalen Technologie auch im Kindergarten gute Aktivitäten initiiert werden.

Das Lied vom kleinen grauen Eselchen, das durch die Welt zieht, mit seinem Hinterteil wackelt und fröhlich „i-ah, i-ah“ ruft, singen kleine Kinder besonders gerne. Mit diesem Lied können sie Tiere in ihren Bewegungen und Lauten nachahmen. Die beiden Frösche machen „quak, quak“, die drei Vögelchen „piep, piep“ und selbst die langsamen Schnecken machen „oje, oje“.

Kleinkinder können neue Geräusche in ihrer Umgebung rasch aufnehmen und musizieren in der Regel aus eigenem Antrieb und mit viel Freude. Sie unterscheiden zwischen musikalischen Klängen und erfinden daraus einen speziellen Rhythmus oder eine bestimmte Tonhöhe.

Das wichtigste Ritual in Krippe und Kindergarten ist der Morgenkreis. Viele Einrichtungen haben ihn als festen Bestandteil des pädagogischen Alltags etabliert. Dieses verlässliche Ritual bietet die Chance, den Start in den Tag besonders und pädagogisch wertvoll zu gestalten. Der Morgenkreis muss einem bekannten und wiederkehrenden Ablauf folgen, mit dem jedes Kind vertraut ist. Hier kommt die Gemeinschaft zusammen!

Das wird gebraucht
• eine Kaffeedose mit Deckel
• ein batteriebetriebenes Leuchtmittel, z. B. Taschenlampe oder Lichterkette
• Handbohrer
• farbiges Transparentpapier, zugeschnitten in Dosengröße

Um Kindern die Natur nahezubringen, sind sowohl Erfahrungen in der Natur wichtig, wie auch die Verfügbarkeit von Sachwissen in Form von Büchern, Plakaten oder Filmen. Auf Naturspaziergängen und Waldausflügen wird die Tier- und Pflanzenwelt erkundet, Naturmaterialien können gesammelt, erforscht und kreativ genutzt werden.

Der Morgenkreis dient als tägliches Ritual, in dem die Kinder einer Gruppe zusammenkommen und gemeinsam in den Tag starten. Welcher Tag ist heute? Wie ist das Wetter? Was steht heute an? In Kürze beginnt die Adventszeit - und was bietet sich da mehr an, als das Thema auch im Morgenkreis aufzunehmen?

das Spielen und Lernen mit Loose Parts ist ein echter Trend geworden. Dabei ist es so einfach und war im Grunde "immer da": Kinder lieben das Spiel mit Alltags- und Naturmaterialien wie Kisten, Steinen, Muscheln, Sand oder Wasser. Braucht es da überhaupt ausgereiftes Spielzeug? Wie Sie vermutlich selbst schon einmal festgestellt haben, sind Kinder oft mehr an der Verpackung interessiert als am Spielzeug selbst.

Morgenkreis im Kindergarten

Im Morgenkreis erleben Kinder eine Gemeinschaft. Er bietet die Basis, um sich selber in der Gruppe wohlzufühlen und sich daher aktiv einzubringen. Den Aufbau von Beziehungen und sich selbst als soziales Wesen auszuprobieren, sind elementare Lernschritte, die nur in einer Umgebung stattfinden können, in der sich die Kinder emotional sicher fühlen.
Der Morgenkreis gibt daher auch eine sichere Basis, um behutsam mit Kindern über das aktuelle Weltgeschehen zu sprechen und auf ihre Fragen einzugehen: Naturereignisse, Corona, Politik, ... - Sprechen Sie aktiv mit den Kindern zu Themen und möglichen Sorgen.

„Malt mal, was euch einfällt!“ ist kein guter Kreativ-Impuls. Um Kinder auf kreative Ideen zu bringen, müssen wir Kinder im Atelier mit vielen Sinnen anregen: Geschichten vorlesen, Bilder zeigen, Musik vorspielen. Sie in Büchern stöbern und erzählen lassen, sie zum Spielen anregen und ihre Ideen einbinden. Und sie müssen Zeit haben, um spannende Materialien ausgiebig zu untersuchen: durch Fühlen, Ordnen und Bespielen, durch zielloses Ausprobieren.

Ein Tag in einer Kita enthält viele kleine Wechsel. Für die Kinder wird der Tag häufig vom Programm der pädagogischen Fachkräfte unterbrochen. Doch meist müssen nur Kleinigkeiten angepasst werden, damit sich die Kinder im Tagesablauf sicher fühlen. Es ist wichtig, in den Mikroübergängen Nähe und Lernmöglichkeiten zu schaffen.

Sicherlich staunen auch Sie oft darüber, wie intensiv sich Kinder mit einfachen Alltags- und Naturmaterialien wie Kisten, Steinen, Muscheln, Sand oder Wasser beschäftigen können. Braucht es da überhaupt ausgereiftes Spielzeug? Wie Sie vermutlich selbst schon einmal festgestellt haben, sind Kinder oft mehr an der Verpackung interessiert als am Spielzeug selbst.