Tablets und Smartphones in Krippe und Kindergarten machen bei richtigem Einsatz Sinn. Sie bieten eine ganze Reihe von Chancen, die Arbeits- und Lernqualität zu verbessern und interessante und spannende Angebote zu generieren. Unsere Erfahrungen zeigen, dass sich digitale Medien hervorragend dazu eigenen, sich verschiedenen Themengebieten auf eine aktive, kreative Weise anzunähern. Mit digitalen Geräten wie beispielsweise einer Digitalkamera, kann man Ansichten von der Welt um sich herum erzeugen, diese verändern und so das „Gemachte“ daran offenlegen. Man kann andersherum auch die Umwelt selbst durch Projektionen verändern und so erfahren, dass das Sichtbare nicht echt sein muss. Oder man begibt sich mit Kameraauge oder Mikroskop in die Welt des Kleinen, um unbekannte Welten zu entdecken. All das sind lohnende Streifzüge für kleine Kinder.

In unserem Praxistipp erfahren Sie, wie Sie das Beobachtungsvermögen und das Verstehen von natürlichen Zusammenhängen bei Kindern fördern können.

Stellen Sie sich vor, wie es Kindern geht, die zum ersten Mal in die Krippe oder den Kindergarten gehen. Alles ist für sie neu – sie kennen die Abläufe in der Einrichtung nicht, sie wissen weder zu welcher Gruppe sie gehören oder in welchem Raum sich diese aufhält. Kinder müssen sich dieser Situation stellen, um die Erfahrung zu machen, was es bedeutet in unterschiedlichen Kontexten zu agieren und sich dabei sicher zu fühlen. Morgenkreise können dabei eine ganz entscheidende Rolle einnehmen.

Bildungsprojekte lassen sich mit Aktionstabletts wunderbar unterstützen. Denn auch Aktionstabletts eignen sich hervorragend dazu, dass Kinder ihren eigenen Interessen nachgehen und ihr Lernen selbstständig organisieren. Das Ziel eines Tabletts ist es, Kinder zu faszinieren und sie zum Handeln anzuregen. Die Vielfalt an Möglichkeiten, die Aktionstabletts als Lernsituation mit sich bringen, wollen wir uns zunutze machen und auf die Kompetenzen anwenden, die Kinder beim Übergang zur Grundschule stärken. Mit einem Aktionstablett lassen sich unglaublich viele Lernmöglichkeiten schaffen. Sie fördern und fordern die Kinder weiter in den Kompetenzen, regen aber vor allem auch die Kompetenzentwicklung an, die für Schulanfänger typisch ist.

Erfahren Sie hier, wie Sie mit Aktionstabletts den Übergang vom Kindegarten in die Grundschule fördern können.

Alltagsmaterialien und „schöner Müll“ haben einen besonderen Zauber. Aus einem Becher mit leckerem Joghurt kann später alles nur Erdenkliche entstehen. Man kann Wasser zum Malen darin bereitstellen, kleine Dinge darin aufbewahren oder die Becher zu einem Turm stapeln. Es können auch Monster daraus gebaut werden. Kronkorken klimpern wunderbar in einer Schale. Sie kratzen ein wenig an den Händen, wenn man nicht aufpasst, aber das ist gar nicht schlimm, denn es lässt sich allerlei Nützliches daraus herstellen.

Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule ist ein besonderer Meilenstein. Das Ritual der Einschulung ist heutzutage häufig von Konsumelementen überlagert und widmet sich wenig bis gar nicht der emotionalen Situation oder der inneren Bereitschaft der Kinder für einen neuen Lebensabschnitt. Gerade weil der Kindergarten und die Schule zwei unterschiedlichen staatlichen Systemen angehören, braucht es eine enge Zusammenarbeit, die über einen längeren Zeitraum hinweg andauert, um den Kindern ein gutes Herauswachsen aus dem Kindergarten und ein zukunftsfrohes Hineinwachsen in die Schule zu ermöglichen. Damit die Kinder diesen Übergang positiv wahrnehmen und mögliche Hürden überwinden, müssen PädagogInnen sie in ihren Kompetenzen stärken. Die Kompetenzen, die bei Kindern am Übergang zur Schule eine besonders große Rolle spielen, lassen sich in vier Bereiche einteilen, die in Wechselwirkung zueinanderstehen: Sozialkompetenz, Ich-Kompetenz, Lernkompetenz, Medienkompetenz.

Schulanfänger freuen sich meistens auf die Schule und sind in der Vorschulzeit sehr lernmotiviert. Deshalb müssen PädagogInnen diese Zeit im Kindergarten intensiv nutzen!

Erfahren Sie im pädagogischen Praxistipp, wie Sie die Lernkompetenz fördern können.

Bereits im Mutterleib kommen Kinder mit Musik in Berührung: Sie erleben den Rhythmus des Herzschlags der Mutter, sie können Stimmen und Geräusche hören und reagieren auf Musik. Der Klang von Liedern und Instrumenten löst auch über das Säuglingsalter hinaus eine Faszination aus, der Kinder im Musikangebot nachgehen können. Die Kinder probieren unterschiedliche Instrumente aus, singen gemeinsam, produzieren Rhythmen und Klänge und bewegen sich dazu. Daneben lernen sie, unterschiedliche Formen von Musik zu unterscheiden und diese in Bezug zu den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen zu setzen. Die Kinder werden an eine Vielfalt von Musikformen herangeführt. Wie wäre es im Kindergarten einmal selbst ein Instrument zu bauen?

Nach den Ferien geht es für viele Kinder jetzt wieder in den Kindergarten. Dabei ist der morgendliche Übergang vom familiären Umfeld in den Kindergarten für Kinder und Eltern nicht selten eine Herausforderung. Der Alltag in den Familien ist vom Rhythmus der elterlichen Arbeitszeit bestimmt und darüber hinaus noch vom Verkehr, ob im Auto, dem Bus oder der Bahn. Für die Bedürfnisse eines Kindes ist selten Platz. Zwischen Aufstehen und Losgehen ist jede Minute verplant, alles muss funktionieren. An der Kindergartentür stehen dann häufig müde Kinder und gestresste Eltern. Der Kindergarten tut gut daran, den morgendlichen Empfang so ruhig und einfühlsam wie möglich zu gestalten. Es lohnt sich, für die Übernahme eines jeden Kindes an der Kindergartentür etwas Zeit einzuplanen.

Lesen Sie im pädagogischen Praxistipp, wie diese Begrüßung aussehen kann

Bereits in den frühen 1980er-Jahren begann man sich Gedanken darüber zu machen, welche Kompetenzen Kinder und Jugendliche für die Zukunft erwerben sollten. Um die Jahrtausendwende ging der Blick weg von den klassischen Schulfächern wie Lesen, Schreiben und Rechnen hin zu Kompetenzen wie Teamarbeit, kritischem Denken und Gemeinwohl förderndem Verhalten. Wichtige Institutionen und Organisationen haben diese Idee aufgegriffen und mit eigenen Herangehensweisen und aus unterschiedlichen Blickwinkeln Kompetenzen für das 21. Jahrhundert vorgestellt. Im Buch Einfach machen! bezieht sich Autorin Antje Bostelmann auf die dänische Variante der 21st Century Skills.

Nach einem langen Tag, an dem viel los war, brauchen manche Kinder etwas Zeit, um sich entspannen zu können. Phasen der Selbstbesinnung sind wichtig im Tagesablauf. Ermöglichen Sie Kindern diese Zeit und schaffen Sie den notwendigen Rahmen dafür. So kann zum Beispiel eine Meditation dazu beitragen, dass Kinder ruhiger werden.

Das Prinzip der Aktionstabletts unterstützt selbstständiges Lernen von Kindern und ihre Selbsterkenntnis über den eigenen Lernstand.

Die Kombination von Aktionstabletts mit den Zielen und Methoden der ästhetischen Bildung ist das Thema unseres neuen Buches. In den Klax Kindergärten in Berlin haben wir untersucht, wie Tabletts durch eine besonders ästhetische Gestaltung und sinnliche Aufbereitung die Aufmerksamkeit der Kinder binden.

Mit Geschichtensäckchen werden kleine Geschichten mit Dingen, die die Kinder aus ihrem Alltag, aus Märchen oder Liedern kennen, nachgespielt. Das stets wiederholbare darstellende Spiel durch die Erzieherin findet in einer vertrauten Atmosphäre statt, gibt den Kindern emotionale Sicherheit und regt sie zum Nachahmen an.

Die Garderobe kann für Eltern, Kinder und Erzieher zur Herausforderung werden. Zu den Stoßzeiten beim Bringen und Abholen ist es eng, laut und chaotisch. Ein Hausschuh ist weg, die Mütze des einen Kindes sitzt auf einmal auf einem anderen Kinderkopf und das Kind hat keine Lust, sich umzuziehen. Wer kennt es nicht? Unter anderem mit der Idee der Wetterstation können Sie die Situation in der Garderobe entschärfen.